Das Wochenende nach Pfingsten verbrachten die Damen der HSG Weinheim/Oberflockenbach fernab von allen Handballhallen. Auf dem Programm stand ein Aktivwochenende im Chiemgau, bei dem man sich von den stressigen Relegationsspielen erholen und das Mannschaftsgefühl stärken wollte. So startete die Mannschaft am Freitagmittag mit zwei Kleinbussen in Richtung Süden. In der idyllisch gelegenen Unterkunft angekommen, ließ die Gruppe den Anreisetag mit einem Sprung in den kalten Pool, leckeren gegrillten Steaks und Würstchen und einem gemütlichen Spieleabend ausklingen.

Am Samstag hieß es früh aufstehen, da alle ein großes Ziel hatten: die 1200m-Höhen-Challenge. So machte man sich am Morgen auf zum Geigelstein, einem der höchsten Berge der Chiemgauer Alpen; Ziel war es, den Berg bis zum Mittag gemeinsam zu erklimmen. Als alle nach einem Kräfte raubenden Aufstieg am Gipfel angekommen waren, war die gesamte Mannschaft überglücklich und die Mädels ließen es sich nicht nehmen, den eindrucksvollen Ausblick im einen oder anderen Schnappschuss festzuhalten. Außerdem trug man sich standesgemäß ins bereits gut gefüllte Gipfelbuch ein und auch der geliebte Schlachtruf durfte zur Feier des Tages nicht fehlen. Angesichts eines drohenden Unwetters musste man sich aber recht bald zum Abstieg aufmachen – völlig erschöpft kehrte die gesamte Gruppe schließlich auf der Wuhrsteinalm ein. Dort ließ man sich das zünftige Gröstl und den hausgemachten Apfelstrudel schmecken und genoss den Ausblick in die freie Natur. Am Sonntag stand noch eine Rafting-Tour auf der Tiroler Ache an. Mit Neoprenanzügen und dem nötigen Raftingwissen ausgerüstet, bestiegen alle ihre Rafting-Boote und machten sich auf die etwa 2-stündige Tour. Vorbei an beeindruckenden Felswänden und unter einer Hängebrücke hindurch konnten alle noch einmal ihren Mut beweisen. Wer sich traute, durfte im eiskalten Fluss baden. Nach der Tour stärkten sich alle noch bei einem gemeinsamen Mittagessen, bevor die Gruppe erschöpft aber glücklich die Heimreise antrat. Als man abends endlich wieder in Weinheim ankam, waren alle froh, dieses Erlebnis mit den anderen teilen zu dürfen. Ein großer Dank gilt abschließend Andreas Klinger, der die gesamte Tour hervorragend organisiert hat. (he)