18. März 2026
Hatte man den Tabellensechsten der SG Kappelwindeck/Steinbach im Hinspiel noch geschlagen, so musste man letzten Sonntag auswärts eine 30:27 (14:11) Niederlage hinnehmen. Leider konnte man erneut nichts Zählbares mit nach Hause nehmen, obwohl hier durchaus mehr drin gewesen wäre, doch der Reihe nach. Wie zu erwarten und auch vor der Partie angemerkt, agierte die Deckung der Heimmannschaft extrem offen. Das bedeutete für die HSG, dass ganz viel Bewegung mit und ohne Ball gefordert wurde. Dies setzten die Mädels nach kurzen Anlaufschwierigkeiten gut und konsequent um und konnten sich immer wieder tolle Torchancen erarbeiten. Der Rückzug der Rot-Blauen ließ dagegen zunächst zu wünschen übrig, weshalb die Heimmannschaft durch schnelle Anspiele oder 2. Wellen immer wieder zu einfachen Toren kam. Insgesamt hielt sich das Spiel in den ersten 18 Minuten die Waage, was im 8:8 mündete. Schon hier hatten beide Mannschaften hochklassige Chancen liegen lassen. Nun folgte der erste Bruch der HSG-Damen, die binnen 3 Minuten einen 4:0-Lauf der Gastgeberinnen hinnehmen mussten (12:8, 21. Minute). Hier war es vor allem Karen Klöpfer der SG, die den Bergsträßerinnen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Probleme bereitete. Ihr war es auch vorbehalten den letzten Treffer in Durchgang 1 mit der Halbzeitsirene zum 14:11 zu erzielen. Hatte Coach Schmidt in der Halbzeit eine klare Ansage gemacht sowie die Deckungsform umgestellt, erhoffte man sich doch noch die 2-Punkte mit nach Hause zu nehmen – denn: 3 Tore im Handball sind bekanntermaßen schnell eingeholt. Doch weit gefehlt. Die HSG startete, wie so oft, mit ihren obligatorischen 5 Minuten in Halbzeit 2, was der Heimsieben 2 weitere Tore brachte. Nun war es hauptsächlich Anika Mackert, die den Weg in die Tiefe suchte und so selbst einnetzte, 7m-reif gefoult wurde oder ihre Mitspielerinnen in Szene setzen konnte. Bis zur 43. Minute kämpften sich die HSG-Damen auf 20:19 heran, was Hoffnung bei den Gästen aufkeimen ließ und den Heimtrainer zur Auszeit nötigte. Auf ein Tor der SG folgte eins der HSG, ehe die Heimmannschaft 2 Tore in Folge erzielen konnte. Coach Schmidt nahm beim Spielstand von 24:21 (50. Minute) seine Auszeit, um seine Mädels auf die Crunchtime einzustellen. Noch war genügend Zeit das Spiel zu drehen. Doch das Glück war nicht auf Seiten der HSG: Kappelwindeck/Steinbach zog innerhalb von 2 Minuten nach der Auszeit auf 27:22 davon. Doch die Rot-Blauen wollten nicht aufgeben und kämpften sich, auch durch eine offensive Manndeckung, auf 29:27 (59. Minute) heran. Leider reichte die Zeit nicht aus und man musste 1 Sekunde vor Schluss das 30:27 hinnehmen. Ein gutes Spiel der HSG-Damen, mit dessen Leistung sie das ein oder andere vorherige Spiel hätten gewinnen können. Leider rutscht man durch diese Niederlage und Fortuna auf Seiten der anderen Abstiegskontrahenten auf Tabellenplatz 9, nur 2 Zähler vom Abstiegsplatz entfernt. Den gezeigten Kampfgeist und Willen gilt es nun mit in die letzten 4 Spiele der Saison zu nehmen, um das Ruder umzureißen und die Klasse zu halten. Helft uns hierbei, indem ihr am Samstag, 21.03. um 18 Uhr in die TSG-Halle kommt und uns lautstark gegen die SG KIT/MTV Karlsruhe unterstützt! (ng) Es spielten: L. Propp (Tor); Püschel (5), Pareja Pinto (2), Amann (1), Müller (5/1), Mackert (5), Reschke (2), Karl (1), C. Weiß, Funder (1), M. Weiß, K. Propp (5/3)